hier bieten wir Ihnen eine Übersicht über die Fische des Mittelmeeres:

Barrakuda (Sphyraena barracuda), dieser Raubfisch hält sich meist in warmen Küstengebieten auf. Vor allem die jüngeren Tiere schließen sich zu Schwärmen zusammen. Erwachsene Barrakudas leben eher als Einzelgänger und bevorzugen das offene Meer, wo Sie in Tiefen bis zu 100 m vorkommen.

Schnepfenfisch (Macrorhamphosus scolopax), lebt in bis zu 1000m Tiefe und ist ein seitlich zusammengedrückter, schmaler Fisch. Der erste Rückenflossenstrahl bildet einen großen Stachel. Alle Arten sind zahnlos, und haben eine röhrenförmige Pipettenschnauze um die Nahrung einzusaugen.

Blauhai (Prionace glauca), werden im Mittelmeer bis zu 2m groß und sind hai-typische Jäger. Blauhaie haben an ihren Kiemeninnenseiten Papillen, welches ihnen auch ermöglicht zu filtierieren (Plankton). Blauhaie jagen bevorzugt nachts. Die Hauptnahrung im Mittelmeer besteht aus kleinen Fischen und Fischkadavern.

Goldbrasse (Sparus auratus), durch sein schmackhaftes Fleisch und wenig Gräten ist er ein langzeit bekannter Speisefisch, der sich größtenteils von Fischen, Muscheln und Krebstieren ernährt. Die Goldbrasse verfügt über sehr kräftige Mahl- und Schneidezähne. Der Name rührt von dem sichelförmigen Goldband auf der Stirn des Fisches zwischen den Augen und je einem goldenen Fleck auf den Wangen. Ihre Rückenflosse ist mit verschiedenen Strahlen besetzt.

Petermännchen (Trachinus draco), der in Küstennähe lebende Raubfisch ist ein stiller Jäger. Sie zählen zu den gefährlichsten europäischen Gifttieren, ihr Gift besteht aus einer Vielzahl von Proteinen und wirkt als Nerven- und Herzgift und kann sogar für Menschen gefährlich werden. Sie gelten u.a. in Frankreich als Delikatesse.

Fahnenbarsch (Anthias anthias), lebt in großen Schwärmen und ernährt sich größtenteils von tierischem Plankton. Er gilt als einer der farbenfrohsten Fische des Mittelmeers, da er u.a. in der Paarungszeit seine Farbe wechselt.

Katzenhai (Scyliorhinus canicula), ist schlank, hat einen sandfarben Körper mit vielen kleinen schwarzen Flecken und weißem Bauch. Leben und jagen in Küstennähe. Haben eine sehr raue Haut.

Meerjunker (Coris julis), hat seinen Lebensraum in meist flachen Gewässern bis 100m. Sind sehr farbenfroh und lebendig. Sie ernähren sich hauptsächlich von Wirbellosen wie z. B. Schnecken, Muscheln und Krebsen. Meerjunker verbringen die Nachtruhe eingegraben im Sand und vergraben sich auch zum Winterschlaf.

Zwerg-Zackenbarsch (Serranus hepatus), sind die etwa 20 bis 40 cm großen Geschwister des Riesen-Zackenbarsch (bis 2m). Ihr Erkennungsmerkmal ist der deutlich hervorstehende Unterkiefer bei verhältnismäßig großem Kopf. Die Rückenflosse zieht sich häufig über den gesamten Rücken, vom Kopf bis fast zur Schwanzflosse, und weist im oberen Bereich mitunter Stacheln auf.

Schwertfisch (Xiphias gladius), kommt vorzugsweise in tiefen Gewässern vor und jagt in bis zu 800m Tiefe. Seine Hauptnahrung sind Tintenfische und Fische. Er ist überaus schnell und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h.

Eberfisch (Capros aper), sind Knochenfische mit hohem, seitlich zusammengedrückten Körperbau, weit vorstreckbaren Maul und meist großen Augen. Leben in größeren Tiefen und ernähren sich von kleinen Tieren und Plankton.

Meeraal (Conger conger), können bis zu 3m lang unf 60 kilo schwer werden. Der Meeraal ernährt sich von Kopffüßern und anderen Fischen, beispielsweise Kabeljau, Pollack, Seelachs.

Thunfisch (thunnidae), verfügt über einen schlanken, sehr strömungsgünstigen Körper, eine sichelförmige Schwanzflosse, 2 dicht beieinander stehende Rückenflossen und kleine Schuppen. Legen in großen Schwärmen oftmals tausende Kilometer zurück. Ernährt sich von Tinten- sowie Kleinfischen, vielfach auch von Schwarmfischen (Hering, Sardine, Makrele etc.).